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AWA-Ammersee |
There is no translation available, please select a different language. Die AWA-Ammersee ist ein gemeinsames Kommunalunternehmen (gKU) der sieben Gemeinden Andechs, Herrsching, Inning, Pähl, Seefeld, Wielenbach und Wörthsee. Diese nutzen durch gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, Synergien in den Bereichen Trinkwasser, Regenwasser und Schmutzwasser sowie seit kurzem auch Energie. Das Wasserversorgungsnetz der AWA umfasst hierbei 7 Brunnen und 5 Hochbehälter, 4 Druckerhöhungsanlagen und ein 467 km langes Wasserleitungsnetz. Das Abwasserkanalnetz umfasst 260 km an Ortskanälen und Verbindungssammler, 280 km im Hausanschlussbereich und 59 Abwasserpumpwerke (davon 20 Großpumpwerke). Der Schmutzwasseranfall liegt bei etwa 3,5 Millionen m³ pro Jahr. Der Strombedarf allein der 70 AWA-Pumpwerke liegt bei etwa 1,5 Millionen kW/h pro Jahr. Im Rahmen der 2007 beschlossenen Aufgabenerweiterung "Erneuerbare Energien" welche eine Erschließung, Abnahme und Weiterverwendung von erneuerbaren Energien im Aufgabenbereich der AWA-Ammersee vorsieht, wurden neben den klassischen erneuerbaren Energieträgern wie Solarenergie und Biomasse auch die Wasserkraft als Energieträger in Betracht gezogen. Das selbstgesteckten Ziel ist, den gesamten Stromverbrauch der AWA-Ammersee auf Eigenversorgung durch regenerative Energiequellen umzustellen. Im Rahmen mehrerer Ortsbegehungen mit den Mitarbeitern der AWA-Ammersee wurden die Wasserkraftpotenziale im Bereich Herrsching und Umland begutachtet. Ein besonderer Augenmerk wurde dabei auf das für diese Gegend typische, steil abfallende Gelände zwischen dem Ammersee und dem Höhenrücken bei Andechs gerichtet. Der nutzbare Höhenunterschied liegt bei bis zu 150m. Am steil abfallenden Hang befindet sich eine Vielzahl von Hangquellen, welche in Richtung Ammersee entwässern. Einige dieser Quellen sind gefasst und werden durch die AWA-Ammersee zur Trinkwasserversorgung genutzt. Da die Schüttung der Quellen erheblich höher ist, als für die Trinkwasserversorgung benötigt wird, lag es nahe, eine der älteren (aktuell ungenutzten) Quellen zur Energieerzeugung mittels Kleinstwasserkraft zu nutzen. Der erste Standort für eine Kleinstwasserkraftanlage, das vorhandene Pumpwerk "Mühlfeld" zwischen Herrsching und Andechs, ist ideal, da die benötigte Infrastruktur (Netzanschluss und Druckleitung) bereits seit Jahrzehnten vorhanden ist und die eingesetzte Technik nur auf diese Gegebenheiten angepasst werden musste.
Außenansicht Pumpenhaus, Innenansicht Pumpwerk, Turbine mit Druckleitung und Wechselrichter Druckleitung und Düsenverrohrung, Einspeiseleistung, Turbinenanlage Diese Anlage kann in Absprache mit uns oder der AWA-Ammersee besichtigt werden. |
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